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Der Verein versteht sich als Rassehunde-Zuchtverein im Sinne der Satzung des VDH. Zweck ist die Reinzucht der Rasse Shiba nach dem bei der F.C.I. hinterlegten Standard Nr. 257 in seiner jeweils gültigen Fassung. Demgemäss fördert der Verein alle Bestrebungen, die der Erfüllung dieser Zwecke dienen. Dabei ist Grundlage die Erhaltung und Festigung dieser Rassehunde in ihrer Rassereinheit, ihrem Wesen, ihrer Konstitution und ihrem formvollendeten Erscheinungsbild. Der Shiba Club Deutschland führt für die Hunderasse Shiba ein eigenes Zuchtbuch. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

Satzung Shibaclub Deutschland e.V.

vom 16.04.2018

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§ 1 Name, Sitz und Wirkungsgebiet

Der Verein führt den Namen "Shiba Club Deutschland", in Abkürzung "ShCD". Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Hamm unter der Registernummer VR 2179 eingetragen.

1. Sitz und Erfüllungsort des Clubs ist 59427 Unna. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr

2. Der Shiba Club Deutschland e.V. ist Mitglied im Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH), der seinerseits Mitglied bei der Fédération Cynologie Internationale ( FCI) ist.

3. Der Shiba Club Deutschland e.V. und seine Mitglieder unterwerfen sich der Satzung des VDH und seiner Ordnungen in der am 15.04.2012 beschlossenen und seit dem 27.07.2012 eingetragenen Fassung. Entsprechendes gilt hinsichtlich der Beschlüsse des VDH-Vorstandes, der Mitgliederversammlungen und bezüglich der von der FCI vorgeschriebenen Regelungen. Der Verein verpflichtet sich ferner, seine Satzung und seine Ordnungen denen des VDH binnen 24 Monaten nach Inkrafttreten der jeweiligen Änderungen anzugleichen, wenn nicht andere Fristen vorgeschrieben sind. Im Fall von Rechtsstreitigkeiten aus der Zugehörigkeit zum VDH wählt der Verein unter Ausschluss des ordentlichen Rechtsweges den Verbandsrechtsweg.

§ 2 Zweck und Aufgaben

1. Der Verein versteht sich als Rassehunde-Zuchtverein im Sinne der Satzung des VDH. Zweck ist die Reinzucht der Rasse Shiba nach dem bei der FCI hinterlegten Standard Nr. 257 in seiner jeweils gültigen Fassung. Demgemäß fördert der Verein alle Bestrebungen, die der Erfüllung dieser Zwecke dienen. Dabei ist Grundlage die Erhaltung und Festigung dieser Rassehunde in ihrer Rassereinheit, ihrem Wesen, ihrer Konstitution und ihrem formvollendeten Erscheinungsbild.

2. Der "Shiba Club Deutschland e.V." führt für die Hunderasse Shiba ein eigenes Zuchtbuch, sowie als Anhang dazu jeweils ein eigenes Register. Das Zuchtbuch wird von der Zuchtbuchstelle des "Shiba Club Deutschland e.V." geführt. Ebenfalls wird das Register von der Zuchtbuchstelle des "Shiba Club Deutschland e.V." geführt.

3. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke nach § 2 verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins; für Tätigkeiten im Dienst des Vereins können jedoch nach Vorstandsbeschluss und Haushaltslage angemessene Entschädigungen gezahlt werden .Der Vorstand ist grundsätzlich ehrenamtlich tätig. Die Mitgliederversammlung kann eine jährliche pauschale Tätigkeitsvergütung für Vorstandsmitglieder beschließen. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig.

4. Seine Aufgaben sind:
a. Festlegung der Zuchtbestimmungen, unter Beachtung der Mindestvoraussetzungen der VDH-Zuchtordnung
b. Förderung und Überwachung der Zucht, durch besonders geschulte Zuchtwarte
c. Beratung beim Erwerb, der Haltung, bei der Zucht und bei der Abgabe von Shiba
d. Unterstützung der Zucht-, Vererbungs- und Verhaltensforschung
e. Förderung des Tierschutzes und Bekämpfung jeder Form des kommerziellen Hundehandels
f. Durchführung eigener Zuchtschauen, sowie die Wahrnehmung der vom VDH ausgeschriebenen Zuchtschauen durch Anschluss von Sonderschauen
g. Durchführung eigener Zuchtzulassungsveranstaltungen
h. Führung eines Zentralarchivs über den Shiba
i. Festsetzung der Richtlinien für das Heranbilden und Ernennen der Zuchtrichter sowie deren Einsatz auf Zuchtschauen
j. Werbung für die Verbreitung der VDH-Zeitschrift „Unser Rassehund“, sowie die Herausgabe der Vereinsschrift.

5. Zur Erfüllung seiner Aufgaben sind folgende Ordnungen erlassen worden:
a. Zucht- und Zuchtzulassungs-Ordnung
b. Zuchtwart-Ordnung
c. Zuchtrichter-Ordnung
d. Ausstellungs-Ordnung
e. Ehrenrats-Ordnung

Die vorgenannten Ordnungen werden durch die Mitgliederversammlung verabschiedet und sind Bestanteil der Satzung. Nicht Satzungsbestandteil ist die Gebührenordnung und die Mindestanforderungs-Ordnung an die Haltung von Shibas des Shiba Club Deutschland e.V.. Daneben können weitere Ordnungen erlassen werden. Der Erlass dieser Ordnung und weiterer Ordnungen obliegt dem Vorstand, soweit die Satzung und die hier genannten Ordnungen nicht eine andere Regelung vorsehen.

6. Das Zentralarchiv wird vom Zuchtbuchführer geführt.

7. Der Verein vertritt die gemeinsamen Interessen aller Freunde, Halter und Züchter von Shiba im "Shiba Club Deutschland e.V." gegenüber Behörden, der Öffentlichkeit und allen Vereinigungen oder Zusammenschlüssen des Hundesportes.

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft

1. Mitglied des Vereins kann jede volljährige Person werden, die die Zwecke des Vereins fördern will.

2. Die Mitgliedschaft ist durch schriftliche Beitrittserklärung an den Kassenführer oder an ein anderes Mitglied des Vorstandes zu beantragen. Alle Anträge sind den Mitgliedern des Shiba Club Deutschland e.V. bekannt zu geben. Innerhalb von einem Monat nach der Bekanntgabe kann gegen die beantragte Mitgliedschaft begründet Einspruch erhoben werden. Nach Ablauf dieser Frist entscheidet der Vorstand unter Berücksichtigung etwaig eingegangener Einsprüche. Mit der positiven Entscheidung des Vorstandes wird der Antragsteller Mitglied im Verein.

Anderenfalls ergeht ein Ablehnungsbescheid des Vorstandes, der nicht begründet werden muss. Hiergegen kann der Antragsteller innerhalb eines Monats ab Zugang dieses Bescheides beim Vorstand schriftlich per Einschreiben Einspruch einlegen. Über diesen Einspruch entscheidet endgültig die nächste ordentliche Mitgliederversammlung. Mit der Aufnahme erkennt das Mitglied die Satzung, die Ordnungen und die Beschlüsse des Vereines an. Alle Aufnahmen sind den Mitgliedern des Shiba Club Deutschland e.V. bekannt zu geben. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Mitgliedschaft.

3. Vom Erwerb der Mitgliedschaft sind ausgeschlossen:

a. Personen, die aus Rassehundevereinen oder anderen dem VDH angeschlossenen Vereinen und Verbänden ausgeschlossen wurden oder Personen, die einer vom VDH oder der FCI nicht anerkannten Organisation auf dem Gebiet der Rassehundezucht oder des Hundesports angehören.
b. Gewerbsmäßige Hundehändler Als Hundehändler sind Personen anzusehen, die in der Absicht einen die Selbstkosten weit übersteigenden Gewinn zu erzielen, Hunde an- und verkaufen, sowie auf Profit ausgehende Vermittler. Werden solche Hinderungsgründe erst nach Aufnahme in den Verein bekannt, so erfolgt die Streichung von der Mitgliederliste ohne Ausschlussverfahren auf Beschluss des Vorstandes.Nicht als Hundehändler gilt, wer als ordentlicher Züchter und Halter im Sinne der VDH-Satzung lediglich aus Gründen der Liebhaberei die Zucht und/oder Ausbildung nach kynologischen Grundsätzen betreibt und fördert. Dem steht die tierschutzrechtliche Verpflichtung zur Beantragung einer Genehmigung als Hundezüchter nicht entgegen. Züchter wie Halter, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen, gelten als dem kommerziellen Hundehandel im Sinne dieser Satzung zugehörig.
c. Personen, die eine nicht kontrollierte Hundezucht betreiben. Dies ist immer dann gegeben, wenn die Zucht nicht der Kontrolle des VDH oder der ihm angeschlossenen Mitgliedsvereinen unterliegt, insbesondere nicht den Anforderungen der VDH Zuchtordnung, den Zuchtordnungen der die Rasse betreuenden Mitgliedsvereine und Mindesthaltungsbedingungen des Clubs nicht beachtet.

4. Personen, die aus einem anderen Mitgliedsverein des VDH ausgeschlossen wurden, sind verpflichtet, dieses bei der Antragstellung anzuzeigen. Sie können erst Mitglied werden, wenn der frühere Mitgliedsverein binnen eines Monats nach schriftlicher Unterrichtung der Aufnahme nicht schriftlich widerspricht. Beschließt der Vorstand die Aufnahme des von einem anderen VDHMitgliedsverein ausgeschlossenen Antragstellers, hat er hiervon auch den früheren Mitgliedsverein zu unterrichten, der binnen eines Monats nach Zugang der Aufnahmemitteilung Gegenvorstellungen zum VDHVerbandsgericht erheben kann, der dann über den Aufnahmeantrag endgültig entscheidet. Sätze 1 bis 3 dieses Absatzes gelten entsprechend für den Fall, dass das Ausschlussverfahren vereins- bzw. verbandsrechtlich noch nicht abgeschlossen ist. Personen, von denen erst nach erfolgtem Beitritt bekannt wird, dass sie entweder bereits vor ihrem Beitritt oder danach zu dem ausgeschlossenen Personenkreis gehören, sind durch Streichung aus der Mitgliederliste zu entfernen. Ihnen steht der vereinsinterne Rechtsweg nicht zu. Dies gilt entsprechend für Personen, die sich unter Verletzung ihrer Mitteilungspflicht ihre Aufnahme in den Verein erschlichen haben.

5. Die Mitgliederdaten des "Shiba Club Deutschland" dürfen über EDV geführt werden. Die gespeicherten Daten dürfen nicht zur Verwendung außerhalb des Vereins weitergegeben werden, ausgenommen soweit es zur Erfüllung der sich aus Satzung und Ordnungen des VDH ergebenden Pflichten erforderlich ist.

Mit der Beitrittserklärung erkennt der Antragsteller die Satzung des Vereins und dessen sonstigen Ordnungen an. Daten die der Shiba Club Deutschland e.V. über seine Mitglieder und sonstige Personen mit Hilfe der EDV oder herkömmlicher Mitgliederkarteien erhebt, verarbeitet oder nutzt, richten sich nach den Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes (§§ 1 - 11, 27 – 38a, 43 und 44 BDSG). An Mitgliederdaten werden die zur Identifizierung einer Person erforderlichen Angaben, wie etwa Name, Anschrift und Geburtsdatum, sowie Telefonnummern, Emailanschrift, Webadresse, Zwingernamen, Datum des Vereinsbeitritts, Namen aller im Besitz befindlichen Shiba erfasst.

6. Der Shiba Club Deutschland e.V. darf persönliche Mitgliederdaten (Name, Anschrift, Telefon und Emailadresse) in Form von Mitgliederlisten ausschließlich anderen Vereinsmitgliedern oder dem VDH zur Verfügung stellen. Mitglieder haben die Mitgliederliste vertraulich zu behandeln und dürfen sie NICHT am Personen außerhalb des Shiba Club Deutschland e.V. weitergeben.

7. In der Vereinspublikation des Shiba Club Deutschland e.V. werden die für die Vereinszwecke erforderlichen Gesundheitsdaten zu den Hunden mit Name des Eigentümers sowie die Züchterdaten veröffentlicht. Darüber hinaus werden Name und Anschrift von Neumitgliedern, Anschriftenänderungen und Vereinsausschlüsse publiziert.

8. Mit der Anerkennung der Shiba Club Deutschland e.V. Satzung erteilt das Mitglied dem Shiba Club Deutschland e.V. die Erlaubnis, die üblichen auf der Shiba Club Deutschland e.V. Homepage vorgesehenen Angaben zu veröffentlichen. Dies sind im Wesentlichen unter dem Punkt: Kontakte/Ressorts - Name, Anschrift, Telefon und Emailanschrift, unter dem Bereich: Zucht - Name, Anschrift, Telefon, Emailanschrift, die Website und den Zwingernamen, Namen der Hunde eines Züchters/Mitgliedes, die Veröffentlichung von Wurf- und Deckmeldungen sowie die Veröffentlichung von Gesundheitsdaten. Ein Mitglied kann die Veröffentlichung von Daten auf der Shiba-Club Homepage ablehnen. Lehnt ein Mitglied die Veröffentlichung von Daten auf der Shiba-Club Homepage ab, muss es schriftlich widersprechen.

9. Neben den oben genannten Daten darf der Shiba Club Deutschland e.V. Kassierer die für die Beitragsfestsetzung und den Beitragseinzug relevanten Mitgliederdaten (Name, Anschrift, Bankverbindung usw.) speichern und verarbeiten.

Der Shiba Club Deutschland e.V. ist berechtigt, die Daten seiner Mitglieder dem Verband für das Deutsche Hundewesen e.V. als Dachorganisation auf Anforderung zu übermitteln.

§ 4 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind
a. berechtigt an allen Einrichtungen des Vereins teilzunehmen
b. innerhalb des Vereins stimmberechtigt und können darüber hinaus Anträge unmittelbar an den Vorstand richten
c. zum Tragen des Vereinsabzeichens berechtigt d. berechtigt die festgesetzten Vergünstigungen, insbesondere für alle vereinsinternen Eintragungen zu erhalten.

Die Mitglieder sind verpflichtet:
a. Die Satzung, sowie alle Anordnungen und Beschlüsse des Vereins zu befolgen und auch für sich den Vorrang des Verbandsrechtes nach Maßgabe des § 1 Abs. 4 anzuerkennen und für die Weiterverbreitung und Weiterentwicklung des Shiba, sowie für die Interessen des Vereins durch Mitarbeit zu wirken.
b. Die herausgegebenen Anweisungen über Zucht, Ausstellungen, Schauen und Zuchtzulassungen zu beachten, die gezüchteten Shiba in das anerkannte Zuchtbuch des Shiba Club Deutschland e.V. eintragen zu lassen und bei Abgabe von Hunden dem Erwerber die zum Hund gehörige, vom Zuchtbuchamt beglaubigte Ahnentafel, eine Kopie des Zuchtzulassungsberichtes und etwaige Bewertungsurkunden unentgeltlich auszuhändigen.
c. Nach dem Deckakt muss zwischen dem Rüden- und dem Hündinnen- Besitzer eine Deckbescheinigung ausgestellt werden.
d. Ihre Hundezucht oder -haltung ernsthaft und redlich zu betreiben, die Hunde gewissenhaft zu pflegen, gut unterzubringen, zweckmäßig zu füttern, sie frei von Krankheiten zu halten und kranke Tiere erforderlichenfalls abzusondern oder fachkundig töten zu lassen und die Mindesthaltungsbedingungen des Clubs zu beachten.
e. Wohnungsänderungen unverzüglich dem Vorstand zu melden, ihre geldlichen Verpflichtungen gegenüber dem Verein stets pünktlich zu erfüllen und sich jederzeit eines sportlichen und kameradschaftlichen Verhaltens zu befleißigen.
f. Beschwerden oder Beschuldigungen irgendwelcher Art, die sich gegen Vereinsmitglieder richten, niemals bei Veranstaltungen oder öffentlichen Versammlungen zu erwähnen und vertraulich zur Kenntnis gegebene Akten und Mitteilungen in keiner Form weiterzugeben bzw. zu verwerten.

§ 5 Beiträge, Gebühren

Die Höhe der Mitgliederbeiträge und der Aufnahmegebühr wird durch die Mitgliederversammlung festgesetzt. Der Mitgliedsbeitrag ist fällig am 01. Januar eines Geschäftsjahres und ist spätestens am 31. März des laufenden Geschäftsjahres zu entrichten. Bei Beitragsrückstand ruhen sämtliche Mitgliedsrechte. Alle übrigen Beiträge, Gebühren u. ä. – gleich welcher Art auch immer – werden dem Grunde und der Höhe nach in einer Gebührenordnung erfasst. Erlass und Änderungen dieser Ordnung obliegt dem Vorstand. Die entsprechenden Beschlüsse sind den Mitgliedern bekannt zu geben. Die Bekanntgabe kann per Email, in der Vereinspublikation oder anlässlich einer Mitgliederversammlung erfolgen.

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft wird beendet
a. durch freiwilligen Austritt, der durch schriftliche Erklärung mittels eines eingeschriebenen Briefes gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer vierteljährlichen Kündigungsfrist zum Schluss des Geschäftsjahres mit der Verpflichtung zur Zahlung der Beiträge bis zu diesem Zeitpunkt zu erfolgen hat; der Austritt mehrerer Mitglieder in einer Erklärung ist unwirksam
b. durch Tod mit der Folge sofortigen Ausscheidens
c. durch Streichung aus der Mitgliederliste als abgekürztes Ausschließungsverfahren d. durch Ausschluss

Die Streichung als Mitglied von der Mitgliederliste kann auf Beschluss des Vorstandes erfolgen, wenn die Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem "Shiba Club Deutschland" (Beiträge und Gebühren) nicht erfüllt werden.

Im Falle der verbotenen Mitgliedschaft nach § 3 Nr. 3 und 4 erfolgt die Streichung mit sofortiger Wirkung ab Kenntniserlangung durch den Vorstand. Die Beendigung der Mitgliedschaft befreit nicht von noch ausstehenden Verpflichtungen gegenüber dem Club.

Mitglieder haben keinen Anspruch an das Clubvermögen.

§ 7 Vereinsstrafen

1. Verstöße eines Mitglieds gegen die Vereinsinteressen, insbesondere gegen die Satzung, Ordnungen und die vom Verein erlassenen Bestimmungen und Anordnungen, sowie Verstöße gegen Sitte und Anstand, auch gegenüber nicht dem Verein angehörenden Dritten, können bestraft werden mit:

a. einfacher Verweis
b. strenger Verweis
c. erhöhte Wurfeintragungsgebühren bis zum 4-fachen der Eintragungsgebühren
d. Geldbußen
    »Bei erstmaligen Verstößen bis zu 500.- €
    »In Wiederholungsfällen bzw. bei schwerwiegenden Verstößen bis zu 1.000.- €. e. Zuchtverbot für bestimmte Hunde auf Zeit oder auf Dauer
f. Sperrung des Zuchtbuches
g. Löschung des FCI Zwingernamens und anderer Eintragungen im Zuchtbuch
h. Ungültigkeitserklärung von Ahnentafeln
i. Aberkennung von Siegertiteln j. Rücknahme von Ernennungen
k. Rücknahme von Genehmigungen
l. Aberkennung von Siegertiteln
m. Ausstellungssperre auf Zeit oder auf Dauer
n. Verbot des Zutritts zu Ausstellungen und Veranstaltungen des Shiba Club e.V.
o. Amtsenthebung bzw. Aberkennung der Befähigung zur Übernahme von Ämtern p. Ausschluss aus dem Verein

2. Auf Ausschluss kann erkannt werden bei:
a. schuldhafter Schädigung der Interessen und des Ansehens des Vereins, des VDH oder der FCI
b. schwerwiegenden Verstößen gegen die Satzung und die Bestimmungen und Anordnungen des Vereins, sowie Nichterfüllung oder Verletzung satzungsgemäßer und sonstiger dem Verein gegenüber bestehender Verpflichtungen
c. Beleidigungen des Vereins in seiner Gesamtheit, des Vorstandes oder eines seiner Mitglieder sowie aller ehrenamtlich tätigen Personen, ungebührlichem und dem Hundesport und seinem Ansehen abträglichen und dem sportlichen Gemeinschaftsgeist zuwiderlaufenden Benehmen
d. wissentlich falschen Angaben in vereinsamtlichen Papieren, bei Ausstellungen, Prüfungen etc., Missbrauch im Amt und Missbrauch vereinsamtlicher Papiere
e. bei einem die Zucht schädigenden Verhalten innerhalb und/oder außerhalb des Vereines
f. schuldhaften Verstößen gegen die Zucht-, Zuchtrichterordnung und gegen Zuchtschaubestimmungen; hierzu gehören auch Eingriffe am Hund, die über dessen natürliche Beschaffenheit und Anlage hinwegtäuschen
g. gewerbsmäßigem Hundehandel, unreellen Handlungen bei An- und Verkauf von Hunden oder bei Deckakten
h. Zugehörigkeit zu einer nicht dem VDH (FCI) angeschlossenen Verein oder Verband auf dem Gebiet der Hundezucht, Hundeausbildung und des Hundesportes soweit dieser mit dem Angebot der VDHMitgliedsvereine konkurriert oder dem VDH entgegensteht.
i. bei Verstößen gegen das Tierschutzgesetz, insbesondere auch bei Verstößen gegen die Tierschutzhundeverordnung
j. gegenüber Mitgliedern, die auch in einem anderen, dieselbe Hunderasse betreuenden Verein als Träger eines Amtes und/oder züchterisch tätig sind. Das Gleiche gilt auch für Mitglieder, die in einem anderen, dieselbe Hunderasse betreuenden Mitgliedsverein des VDH dort Träger eines Amtes und/oder züchterisch tätig sind.

3. Der Ausschluss muss erfolgen:
a. Bei der Förderung oder Unterstützung des Hundehandels und der vom VDH nicht kontrollierten Hundezucht durch eine Handlung oder Unterlassung
b. bei Fälschung oder betrügerischer Abgabe von Ahnennachweisen
c. bei Abgabe von Hunden oder Gewährung eines Deckaktes an Hundehändler
d. bei Verschaffen von Gelegenheit zur Zucht und/oder Benutzung des Zuchtbuches an Personen in Kenntnis ihrer Zugehörigkeit zum ausgeschlossenen Personenkreis nach § 3 Abs. 3. Ein Ausschluss ist dem VDH unverzüglich mitzuteilen.

4. Die Bestrafung des Mitgliedes mit einem strengen Verweis schließt seine Wahl zu einem Amt aus. Zuständig für die Verhängung von Vereinsstrafen ist der Vorstand nach Anhörung des betroffenen Mitgliedes. Die Entscheidung des Vorstandes ist zu begründen und dem Mitglied schriftlich mittels eingeschriebenen Briefes mit Rückschein bekannt zu machen. Im Falle der Nichtabholung des Einschreibens gilt die Zustellung 3 Tage nach Aufgabe zur Post an die letzte dem Verein bekannte Adresse als bewirkt. bekannt zu geben.

Eine Verbindung mehrerer Ordnungsmaßnahmen ist zulässig. Gegen die Verhängung einer Vereinsstrafe kann der Betroffene innerhalb von vier Wochen nach Bekanntgabe des Beschlusses des Vorstandes Einspruch beim Ehrenrat einlegen. Die Sperrung des Zuchtbuches hat die Sperrung des Zwingeramens zur Folge.

Ausgeschlossene Mitglieder sind zu vereinsinternen Veranstaltungen nicht zugelassen.

5. Zuchtrichter können unbeschadet disziplinarischer Maßnahmen bei den in Abs.2 und Abs.3 genannten Verstößen mit einer zeitlich befristeten Sperre oder mit Löschung aus der VDH-Richterliste von der Zuchtrichtertätigkeit ausgeschlossen werden. Näheres zu Art, Umfang und Dauer und über das durchzuführende Verfahren regelt die Zuchtrichter-Ordnung.


§ 8 Ehrenrat

1. Mit der Einrichtung einer unabhängigen Ehrengerichtsbarkeit entsprechend der Maßgabe der Satzung des VDH in § 6 Abs. 5 ist für die Entscheidung über den Einspruch gegen die Verhängung von Vereinsstrafen der Ehrenrat des Vereins gem. der von der Mitgliederversammlung beschlossenen Ehrenratsordnung zuständig. Der Ehrenrat ist auch zur Entscheidung in anderen Streitfällen zuständig.

2. Zulässigkeitsvoraussetzung für die Anrufung des Ehrenrates des Vereins ist die Zahlung eines Kostenvorschusses in Höhe von 250,00 €; das gilt allerdings nicht, wenn der Vorstand des Vereins den Ehrenrat des Vereins anruft.

3. Die Zusammensetzung des Ehrenrates und die Wahl seiner Mitglieder ergeben sich aus § 9.

4. Die Entscheidung des Ehrenrates des Vereines ist mit der Berufung anfechtbar. Berufungsgericht ist das VDHVerbandgericht. Das Berufungsverfahren vor dem VDH-Ehrenrat richtet sich nach der VDH-Verbandsgerichtsordnung, die Gegenstand dieser Satzung ist.

5. Bis zur Einrichtung einer unabhängigen Ehrengerichtsbarkeit nach Maßgabe des § 6 Abs. 4 der Satzung des VDH ist das VDH-Verbandsgericht zur Entscheidung über den Einspruch zuständig. In einem solchen Fall richtet sich das Verfahren nach § 7 der Satzung des VDH sowie nach der Verbandsgerichtsordnung des VDH.

6. Zulässigkeitsvoraussetzungen für die Anrufung des Verbandsgericht des VDH ist in jedem Fall die Zahlung eines Kostenvorschusses, der der Höhe nach durch die VDH-Satzung bestimmt wird und derzeit 500.- € beträgt.

7. Die Mitglieder des Ehrenrates erhalten keine Vergütung für ihre Tätigkeit, jedoch Ersatz der Aufwendungen für ihre notwendigen Auslagen gemäß der durch den Vorstand festgelegten Spesensätze. Entsprechendes gilt für die Erstattung von Auslagen der Zeugen und Sachverständigen und anderer vom Ehrenratsvorsitzenden zur Durchführung des Ehrenratsverfahrens herangezogener Personen. Verfahrenskosten sind in entsprechender Anwendung der §§ 91, 91a, 92, 93, 95, 96, 97 Abs. 1 und 2, 98, 100 der Zivilprozessordnung (ZPO) von den Parteien des Ehrenratsverfahrens zu tragen. Eine Anfechtung der Kostenentscheidung findet nicht statt, wenn nicht gegen die Entscheidung in der Hauptsache Rechtsmittel eingelegt wird. Entsprechendes gilt hinsichtlich der Streitwertfestsetzung. Rechtskräftige bzw. unanfechtbare Entscheidungen des Ehrenrates sind vom Vorstand zu vollstrecken. Soweit nach dieser Satzung gegen die Entscheidung des Ehrenrates des Vereins Berufung möglich ist, ist die Berufung innerhalb eines Monats nach Zustellung der schriftlich abgefassten Entscheidung beim VDH-Verbandsgericht einzulegen und der entsprechende Kostenvorschuss fristgerecht einzuzahlen. Zur Zulässigkeit der Berufung gehört der Nachweis, dass innerhalb der Berufungsfrist der für das Berufungsgericht erforderlichen Kostenvorschuss eingezahlt ist. Rechtskräftige / unanfechtbare Entscheidungen des Ehrenrates sind nach Maßgabe des Vorsitzenden des Ehrenrates in der Vereinszeitung bekannt zu machen bzw. zu veröffentlichen. Rechtskräftige / unanfechtbare Entscheidungen des VDH-Verbandsgerichtes können nach Maßgabe des Vorsitzenden des VDH-Verbandsgerichtes in der VDH-Zeitschrift “Unser Rassehund” veröffentlicht werden. Eine Anrufung der ordentlichen Gerichte steht der Bekanntmachung und Veröffentlichung nicht entgegen.

§ 9 Wahl der Mitglieder des Ehrenrates

Der Ehrenrat besteht aus dem Vorsitzenden und zwei Beisitzern. Die Mitglieder des Ehrenrates werden für die Dauer von drei Jahren von der Mitgliederversammlung gewählt. Der Ehrenrat entscheidet unter dem Vorsitz einer rechtserfahrenen Person. Unter den Begriff “rechtserfahren” fallen Personen mit mindestens ersten juristischen Staatsexamen, Diplom-Juristen nach dem DDR-Recht, Schiedsleute, Rechtspfleger, Rechtsbeistände, ehrenamtliche Handels- und Arbeitsrichter. Der Vorsitzende des Ehrenrates muss nicht Mitglied im Shiba Club Deutschland sein. Die Mitglieder des Ehrenrates sind in Ihrer Entscheidung unabhängig. Sie sind an die gestellten Anträge nicht gebunden.

§ 10 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind 1. die ordentliche Mitgliederversammlung, sowie die außerordentliche Mitgliederversammlung 2. der Vorstand.

§11 Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Jedes volljährige Mitglied hat in der Mitgliederversammlung eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechtes ist ausgeschlossen. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig ohne Rücksicht auf die Teilnehmerzahl.

2. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet regelmäßig jedes Jahr statt. Sie wird vom Vorstand einberufen. Einberufung und gleichzeitige Bekanntgabe der Tagesordnung hat 6 Wochen vor dem Termin schriftlich zu erfolgen. Die Einladung wird mit Lesebestätigung per E-Mail verschickt. Mitglieder ohne E-Mail- Adresse erhalten die Einladung weiterhin per Post.

3. Aufgabe der Mitgliederversammlung ist:
a. Entgegennahme der Jahresberichte und Jahresrechnung des Vorstandes
b. Entlastung des Vorstandes
c. Wahl des Vorstandes und des Rechnungsprüfers und seines Stellvertreters
d. Wahl der Mitglieder des aus drei Personen bestehenden Ehrenrates
e. Wahl des Richterobmann
f. Entscheidung über die an die Mitgliederversammlung gerichteten Anträge
g. Beschlussfassung über Einsprüche an die Mitgliederversammlung
h. Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und somit auch über alle als Satzungsbestandteile in § 2 Nr. 5 a bis e aufgeführten Ordnungen
i. Beschlussfassung über Vereinsordnungen und deren Änderungen
j. Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben daher außer Betracht. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Die Abstimmung erfolgt durch Abgabe des Handzeichens, sofern die Mitgliederversammlung nicht etwas anderes beschließt.

4. Außerordentliche Mitgliederversammlungen können unter Bekanntgabe der Tagesordnung, die 3 Wochen vor dem Termin schriftlich zu erfolgen hat, jederzeit einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert und die Einberufung von der einfachen Mehrheit des Vorstandes oder von 1/10 sämtlicher Vereinsmitglieder schriftlich mit Begründung vom Vorstand verlangt wird.

5. Anträge an die Mitgliederversammlung, die vom Vorstand und Vereinsmitgliedern gestellt werden können, sind einem Mitglied des Vorstandes mit eingehender Begründung, spätestens 2 Wochen vor dem Versammlungstermin schriftlich mitzuteilen. Über nicht fristgerecht angekündigte oder erst in der Mitgliederversammlung gestellte Anträge kann nur rechtswirksam beschlossen werden, sofern die Mitgliederversammlung diese als dringend zulässt. Satzungsänderungsanträge sind spätestens 6 Wochen vor der Jahreshauptversammlung dem Vorstand schriftlich, mit Begründung, zuzuleiten. Der Vorstand muss Satzungsänderungsanträge 4 Wochen vor der Jahreshauptversammlung allen Mitgliedern bekannt geben. Zur Satzungsänderung ist die Stimmenzahl von 3/4 der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder der Jahreshauptversammlung erforderlich. Satzungsänderungsanträge über einen Dringlichkeits- Antrag sind nicht möglich.

§ 12 Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus dem
a. 1. Vorsitzenden
b. 2. Vorsitzenden
c. Hauptzuchtwart
d. Kassierer
e. Schriftführer

2. Die Mitglieder des Vorstandes werden mit einfacher Mehrheit bei der Mitgliederversammlung für 3 Jahre gewählt.
Die Wahl des 1. Vorsitzenden erfolgt 2018 zusammen mit der Wahl des Hauptzuchtwartes und dem Schriftführer für 3 Jahre. Der 2. Vorsitzende und der Kassierer werden einmalig nur für 2 Jahre gewählt. Im Jahr 2020 werden diese zwei Ämter dann wieder für drei Jahre gewählt. Ein Jahr danach werden der 1. Vors., der HZW und der Schriftführer wieder für drei Jahre gewählt. Der Vorstand kann dann nicht mehr durch die ordentlichen Wahlen kpl. ausgetauscht werden.
Scheidet ein Mitglied während der Amtsperiode aus, so entscheidet der Vorstand über die Neubesetzung. Der Vorstand bleibt bis zur Neu- oder Wiederwahl, längstens bis zum 31.12. nach Ablauf der Amtsperiode im Amt. Amtsträger müssen Mitglied des Vereins sein.

3. Die Zusammenlegung von Ämtern ist gestattet, ermöglicht aber kein Stimmrechtszuwachs. Die Vorstandsmitglieder des Clubs haben je eine Stimme. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 3 Vorstandsmitglieder an der Beschlussfassung teilnehmen. Die Beschlüsse werden nach Stimmenmehrheit gefasst. Die Beschlüsse des Vorstandes sind zu protokollieren und von den anwesenden Vorstandsmitgliedern zu genehmigen; die Niederschrift hat zudem Ort und Zeit der Vorstandssitzung, die Namen der Teilnehmer und das Abstimmungsergebnis zu enthalten. Außerhalb einer Vorstandssitzung kann durch schriftliche, per Fax oder per E-Mail Abstimmung nach Stimmenmehrheit entschieden werden, wenn sich jedes Vorstandsmitglied an der Beschlussfassung beteiligt und kein Vorstandsmitglied der Art der Beschlussfassung widerspricht.

Eine derartige Beschlussfassung ist vom 1. Vorsitzenden entsprechend zu dokumentieren. Alle Vorstandsbeschlüsse sind den Vereinsmitgliedern bekannt zu machen.

4. Der 1. Vorsitzenden beruft Sitzungen des Vorstandes nach Bedarf, oder auf Wunsch der einfachen Mehrheit des Vorstandes, wenn dies schriftlich begründet wird. Scheidet ein Mitglied während seiner Amtszeit aus dem Vorstand aus, so beruft der Restvorstand mit einfacher Mehrheit eine Ersatzperson, die das Amt des Ausgeschiedenen kommissarisch bis zur Neuwahl bei der nächsten Mitgliederversammlung ausübt.

5. Wenn ein Mitglied sein Amt nicht ordnungsgemäß ausübt, kann der Vorstand es durch Mehrheitsbeschluss seines Amtes entheben. Sämtliche Ämter sind ehrenamtlich.

6. Vorstand im Sinne von § 26 BGB sind der 1. Vorsitzende und 2. Vorsitzende. Jeder ist allein vertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass der 2. Vorsitzende nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden vertretungsberechtigt sein soll. Dem Vorstand im Sinne des § 26 BGB obliegt vor allem
a. die gerichtliche und außergerichtliche Vertretung des Vereins
b. die Überwachung der ordnungsgemäßen Amtsführung durch die Mitglieder des Vorstandes
c. die Leitung der Mitgliederversammlung d. die Leitung der Sitzung des Vorstandes.

Dem Vorstand obliegt
a. die Führung der Geschäfte des Vereins und seine Verwaltung.
b. Dies beinhaltet insbesondere:
c. Vorbereitung der Mitgliederversammlung und Aufstellung der Tagesordnung
d. Einberufung der Mitgliederversammlung
e. Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
f. Beschlussfassung über Aufnahme und Streichung von Mitgliedern
g. Die Ernennung und Abberufung von Spezialzuchtrichtern
h. Die Ernennung und Abberufung des Zuchtbuchführers
i. Die Ernennung und Abberufung von Zuchtwarten
j. Die Ausführung und Vollstreckung der Beschlüsse des Ehrenrates
k. Verhängung von Vereinsstrafen soweit sich aus der Satzung und den Vereinsordnungen nicht eine andere Zuständigkeit ergibt.
l. Verhängung von befristetem oder dauerndem Verbot der Tätigkeit als Zuchtrichter m. Ernennung von Vereinsbeauftragen

Vereinsbeauftragte können z. B. sein:
a. Zuchtbuchführer: Sie / Er ist für die ordnungsgemäße Führung des Vereinszuchtbuches im Sinne des § 2 dieser Satzung verantwortlich und rechnet mit der Vereinskasse ab
b. Beauftragter / Beauftragte für Fragen des Tierschutzes
c. Geschäftsstelle / Mitgliederbetreuungsstelle: Die Zuständigkeiten regeln sich nach den aktuellen Vereinsbedürfnissen, nach Vorgaben durch den Vorstand.
d. Beauftragter für Fan- Artikel

Der Hauptzuchtwart berät den Vorstand in allen Fragen der Zucht.

Über jede Sitzung ist ein Protokoll zu führen, das vom Leiter der Sitzung oder Versammlung und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist. Der Schriftführer führt die Protokolle bei Sitzungen und Versammlungen

§ 13 Kassenwesen

Die Kassengeschäfte des Vereins werden vom Vereinskassierer geführt.

Dieser führt auch die Mitgliederliste. Mit Abschluss des Geschäftsjahres ist ein Kassenbericht zu erstellen und bei der nächsten Mitgliederversammlung vorzulegen.

§ 14 Kassenprüfung

Die Mitgliederversammlung wählt auf die Dauer von 3 Jahren zwei Kassenprüfer und seinen Stellvertreter. Diese haben die Kassenverwaltung zu prüfen und der Mitgliederversammlung über die erfolgte Prüfung zu berichten. Die Entlastung des Vereinskassierers wird von der Mitgliederversammlung erteilt.

§ 15 Zuchtzulassungs- und Zuchtbestimmungen

Die Zuchtzulassungs- und Zuchtbestimmungen des VDH und des Vereins sind bindend für jedes Vereinsmitglied und sind in der gültigen Zuchtordnung des ShCD geregelt. Über Änderungen der im Zuchtbuch- bzw. Registerwesen anfallenden Gebühren entscheidet der Vorstand.

§ 16 Richter

Der Vorstand kann Spezialzuchtrichter und Zuchtrichter ernennen, wenn sie den entsprechenden Bestimmungen des VDH (FCI) entsprechen.

§ 17 Zuchtrichterobfrau / Zuchtrichterobmann

Die/der ZRO vertritt die Interessen der ZR des Shiba Club Deutschland gegenüber dem Vorstand und ist zuständig für die Betreuung von Zuchtrichtern und Zuchtrichteranwärtern. Die Zuchtrichterobfrau/ der Zuchtrichterobmann wird mit einfacher Mehrheit der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 3 Jahren gewählt. Der Vereins - ZRO berät den Vorstand in Fragen der Zucht und des Ausstellungswesens. Sie/Er ist zuständig für die das Ausstellungswesen betreffenden Angelegenheiten, nach Absprache mit dem Vorstand.

§ 18. Haftung

Muss sich der Verein das Verhalten eines Organmitgliedes oder eines sonstigen Bediensteten gem. § 31 BGB bzw. § 831 BGB oder aus einem sonstigen Grund zurechnen lassen, so haftet er den dieser Satzung unterworfenen Personen nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit der Personen, für die der Verein einzustehen hat.

§ 19. Vorläufige Anordnungen und Maßnahmen

1. Der Vorstand ist befugt vorläufige Anordnungen und Maßnahmen zu treffen, die der Mitgliederversammlung obliegen. Hierzu gehören u. a. notwendige Änderungen der Zucht- und Zuchtrichterordnung. Entsprechendes gilt, soweit Angleichungen an die VDH Satzung und VDHOrdnung nach § 1 Abs. 4 erforderlich sind.

2. Die vorläufigen Maßnahmen und Anordnungen bedürfen zu ihrer endgültigen Wirksamkeit der nachträglichen Genehmigung durch die nächste Mitgliederversammlung.

3. Vom Vorstand beschlossene vorläufige Änderungen der vorgenannten Ordnungen sind dem VDH unverzüglich bekannt zu geben.

§ 20 Auflösung des Vereins

1. Der Verein kann nur durch Beschluss der Mitglieder mit einer Mehrheit von 3/4 aller Vereinsmitglieder aufgelöst werden.

2. Zu diesem Zweck hat der 1. Vorsitzende eine besondere Mitgliederversammlung nach § 7 der Satzung, und zwar 3 Monate vor dem Versammlungstermin schriftlich einzuberufen.

3. In Falle einer Auflösung des Vereins beschließt die Mitgliederversammlung über die Verwendung des Vermögens. Das Vermögen muss entweder einem als gemeinnützig anerkannten Tierschutzverein oder einer anderen als gemeinnützig anerkannten Organisationen zufließen. Die Zustimmung der Finanzverwaltung ist zwingend vorab einzuholen.

§ 21 Schlussbestimmung

1. Vorstehende Satzung wurde in ihrer vorliegenden Fassung von der am 02.09.2007 stattgefundenen Gründungsversammlung des „Shiba Club Deutschland e. V.“ beschlossen, geändert auf Grund der Mitgliedersammlung vom 31.01.2009, nochmals geändert auf Grund der außerordentlichen Mitgliederversammlung vom 03.03.2013.

2. Die Satzung gilt in der Fassung, die zuletzt in das Vereinsregister in Hamm eingetragen worden ist, für alle Mitglieder des Vereins in der Bundesrepublik Deutschland. Für Mitglieder im Ausland ist sie nur bindend, sofern sie nicht den Bestimmungen ihres nationalen Vereins für den Shiba zuwiderläuft.

3. Die Nichtigkeit von Teilen von satzungsändernden Beschlüssen oder der Satzung soll nicht die Nichtigkeit der übrigen Teile einer Satzungsänderung oder der Satzung nach sich ziehen.

4. Der Vorstand ist berechtigt, redaktionelle Änderungen der Satzung zu beschließen, insbesondere wenn sie vom Registergericht oder vom Finanzamt im Hinblick auf die Gemeinnützigkeit verlangt werden oder soweit sie für die Erlangung der Eintragung einer beschlossenen Satzungsänderung in das Vereinsregister zweckdienlich sind. Solche Änderungen sind bei der nächsten Mitgliederversammlung bekannt zu geben.

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