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Shibabaktiontag | 12.09.2018 |

Ein Bericht aus der Sicht eines vierbeinigen Teilnehmers, geschrieben von seiner 12 jährigen Begleiterin.

Es war noch früh am Morgen, viel zu früh für einen Shiba wie mich, als Frauchen mich aus meinem Körbchen holte und in die Transport-Box steckte. Sie lud mich in den Kofferraum und wir fuhren los. Nein, nicht schon wieder zum Tierarzt, dachte ich. Aber warum fuhren wir denn heute so lange? Wir fuhren und fuhren. Stunden später hielt der Wagen an. Wir waren doch nicht beim Tierarzt. Verdutzt stellte ich fest, dass wir auf einer Wiese waren. Meine Besitzer liefen zu einem Stand, an dem zwei nett aussehende Frauen sassen. Aber ich vertraute Ihnen nicht. Man weiss ja nie. Skeptisch sah ich zu, wie die Frauen meinen Besitzern etwas auf die Hand stempelten. Mitglied? Ja, klar, sagte mein Frauchen. Höchst verdächtig dachte ich, als ich plötzlich ein Bellen hörte. Ein Shiba Bellen. Mein Kopf schnellte herum. Da ist ein Shiba!!! Oh…. und da waren noch mehr. Da war mein Onkel Yoshi und meine Schwester Okami, und….. und…. und….soooo viele andere. Ich rastete vor Begeisterung total aus. Am liebsten hätte ich sofort mit allen gespielt.

Aber erst musste ich mir noch eine Aufführung anschauen. An die hundert Menschen, mit und ohne Hund zuschauten. Ein creme weisser Shiba sprang über Stäbe und raste durch einen Tunnel. Ich wusste nicht, was das war, aber die Frau, die das mit dem Shiba machte, nannte es „Ätschiliti“ (Anmerkung der Redaktion Agility). Danach durften wir anderen Shibas das auch ausprobieren. Es machte richtig Spass, nur die Tunnel waren mir suspekt.

Meine Züchterin verkaufte danach Zettel, auf denen Nummern standen. Ich kann dazu nur sagen, dass ich dank dieser Aktion,-Tombola genannt -, nun um zwei neue Quitschetiere, drei Kaustangen und eine Kuscheldecke mit Herzchen reicher bin.

Auf einmal hiess es dann: „Manege frei für Zirkushunde“! und alle durften etwas vorführen. Erst traute ich mich nicht so recht, aber gab dann doch schnell Pfötchen, als ich die Leckerli sah, die es als Preise für das Mitmachen gab. Okay, mein Auftritt war wohl in Ordnung. Allerdings, ich muss es Euch erzählen, wurde mir final die Show gestohlen: nach mir kam ein junger Shiba, ca. 12 Wochen alt, in einem ferngesteuerten Auto auf den Platz gefahren. Der die ganze Zeit, während der Fahrt, ruhig sitzen blieb. Das war grosses Shiba-Kino und Oskar fuhr sich in alle Herzen.

Nun begann endlich der Freilauf und alle Shibas spielten und rannten friedlich und frei über die Wiese des Schützenhauses und plantschten bei Sonnenschein in den Hundepools.

Anschliessend wurde noch gezeigt, wie ein Kumpel „Ralley Obedience“ macht. Das schien mir sehr kompliziert mit all den Drehungen, Wendungen und Regeln, aber wenn ich groß bin, will ich das auch können.

Nun gingen alle (ohne Hund!!!) in einen mysteriösen Raum und kamen mit beladenen Tellern zurück. Unfairerweise bekam ich gar nichts ab. Also kann ich Euch nur anhand der Gesichtsausdrücke berichten, dass es wohl extrem lecker war. Dann mussten wir uns wieder auf den langen Heimweg machen. Widerwillig ging ich in meine Box, bekam die Herzchendecke dazu gelegt und weiss für nächstes Jahr, dass sich der lange Weg zum Shiba-Aktionstag garantiert lohnt. See you, Kumpels!

Liliya Kurzawski

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